Einheimische Texte aus aller Welt
Einheimische Tänze gibt es in Südamerika, Asien und Afrika auch heutzutage noch.
Unter “Afrikanischer Tanz” umfasst Kriegs- Liebes- und Begrüßungstänze sowie jene zum Ausrufen der Geister.
Des Weiteren Übergangstänze, die junge Menschen ins Erwachsenenalter und deren Gemeinschaft einführen.
Neben diesen traditionellen Tänzen, in denen sich Tanz und Musik mit Gesand durchgängig wiederfinden, gibt es auch moderne Tänze:
Der sogenannte Gummistiefel-Tanz, auch als Vorläufer des Stepptanzens bekannt, der mittlerweile von einigen Gruppen sogar auf Tourneen getanzt wird.
In Asien einheimisch sind beispielsweise der Butoh (ein Tanztheater) , Khon (urprünglich thäiländisch, die Tänzer tragen dabei Masken und treten in Gruppen nacheinander oder parallel an) oder auch Nihon Buyō -
die traditionelle japanische Tanzkunst. Heutzutage wird er, der besonders viel Disziplin erfordert, jedoch nur noch von wenigen Tänzerinnen getanzt. Bei diesem Ausdruckstanz wird traditionell ein Kimono, weiße Schminke, eine Perücke sowie ein Fächer getragen.
Im südamerikanischen Raum steht das feurige Temperament der Bewegungen im Vordergrund.
Lambada, Samba oder der als Kampfstil bekannte Capoeira. Jedem bekannt dürfte wohl der berühmte Tango sein, der in Argentinien am verbreitetsten ist. Er zeichnet sich durch melancholischen, ernsten Text aus. Der Tango hat zwar keine traditionell festgelegte Schrittfolge, die Tänzer haben jedoch meist dennoch eine feste Schrittfolge mit der lediglich weiter improvisiert wird.